Elektronikentwicklung während Corona und Bauteilmangel

Ein kleiner Artikel wie wir trotz aktueller Mikrochip Knappheit versuchen die innovativen Ideen unserer Kunden voranzutreiben.

Was ist passiert?
Als im Frühjahr 2020 die Corona Pandemie ausgebrochen ist, hat es zum einen Asien stark getroffen und zum anderen ging die Chip-Fertigung von einem starkem Nachfragerückgang aus.
Deshalb wurden viele Fertigungsstraßen ganz oder teilweise geschlossen.

Zum Glück blieb die Wirtschaft weitgehend stabil und der erwartete Nachfragerückgang blieb aus. Ein dreiviertel Jahr hat man davon quasi nichts gemerkt, da die Weltlager gut gefüllt waren. Die Elektronikentwicklung und Elektronikfertigung hat fast ohne einen wirtschaftlichen Einbruch weitergearbeitet.
Erst jetzt Anfang 2021 zeigen sich die Auswirkungen. Die Lager sind oft leer und der Nachschub kommt nur schleppend. So ergeben sich für Mikrochips und einige diskrete Halbleiter Bauteile oft sehr lange Lieferzeiten. Manche Chips sind erst auf Mitte 2022 wieder angekündigt.

Wie wirkt sich das aus?
Die Materialbeschaffung erfordert deutlich mehr Aufwand, viele Elektronikbaugruppen können nur noch stark verzögert gefertigt werden.

Wie gehen wir als Entwicklungsdienstleister damit um?
Wir wollen die Innovation unserer Kunden nicht bremsen. Deshalb haben wir uns überlegt, wie wir unseren Entwicklungsprozess bezogen auf die aktuelle Situation optimieren können und dadurch Lieferverzögerungen so gering wie möglich zu halten.

  • Wir sprechen offen mit unseren Kunden und erklären die Situation und unsere neue Strategie.
  • Wir definieren gleich zu beginn des Auftrags die wichtigsten Bauteile, vor allem die Mikrochips.
  • Sobald diese definiert sind prüfen wir die aktuelle Verfügbarkeit.
  • Je nach Verfügbarkeit bestellen wir die Bauteile direkt und legen diese erst mal auf Lager. Wenn Bauteile nicht verfügbar sind, prüfen wir, ob es Alternativen gibt.
    Erst jetzt beginnen wir intensiv mit der Entwicklung. Manchmal kommt dann noch auf, dass ein Bauteil doch nicht geeignet ist und wir eine andere Lösung benötigen.
    Das ist nicht schlimm, da das falsche Bauteil zwar jetzt unnötig auf Lager liegt, aber für Prototypen und Kleinserien ist das meist nicht viel Geld und den Preis ist es fast immer Wert.

So versuchen wir die Entwicklungen unserer Kunden voranzutreiben und auch in dieser turbulenten Zeit innovative Produkte startklar für den Markt zu machen.

Auch bei bestehenden Baugruppen kann es gerade jetzt Sinn machen, auf neuere und verfügbare Mikrochips zuzugreifen um Ihr bestehendes Produkt wieder fit für die Zukunft zu machen.

Fragen Sie uns gerne an, wenn wir auch Ihnen mit unserer Erfahrung helfen können.

Komplexe Platinen mit idealer Wärmeabfuhr.

Doppelseitige, durchkontaktierte Metallkern Platinen machen es möglich.

Für unseren Kunden entwickelten wir eine komplexe High-Power LED Baugruppe für den medizinischen Bereich. Im Fokus standen Anforderungen wie redundante Ansteuerung, sicherer Zustand bei Ausfall der Steuerung und eine analoge Helligkeitsregelung, um mit digitalen Highspeed Kameras kein flackern zu haben.

Um die Wärme von den LEDs weg zu bekommen und dadurch die Lebensdauer der LEDs maximal nutzen zu können haben wir einen zweilagig, durchkontaktieren Platinenaufbau gewählt. Die Alukernplatine wird direkt mit dem Aluminiumgehäuse verschraubt, dadurch wird die Wärmeabfuhr noch weiter optimiert.

Für unseren Kunden entwickeln wir ein umfangreiches Embedded Bediensystem mit STM32 Cortex M4. Das System beinhaltet diverse Schnittstellen wie CAN, TCP/IP, UART, USB und I2C.
Hierbei entwickeln wir die Leiterplatte und die Software des Mikrocontrollers.
Unsere Aufgaben:

  • Konzeptausarbeitung
  • Schaltplan
  • Layout
  • Embedded Software
  • Gesamtinbetriebnahme

Ausführung komplexer Abläufe mit Kunbus RevPi Steuereinheit

Zusammen mit unserem Kunden entwickelten wir eine Linux-basierte Steuereinheit. Mit der Steuereinheit werden diverse Aktoren angesteuert. Mit Eingangssignalen werden komplexe Abläufe ausgeführt. Für eine intuitive Bedienung haben wir eine komplexe Weboberfläche programmiert.
Unsere Aufgaben dabei:

  • Konzeption und Vorversuche
  • Entwicklung der Hardware
  • Programmierung der IO-Steuerung
  • Programmierung des Web-Userinterfaces
  • EMV-Prüfung
  • Unterstützung in der CE-Erklärung
  • Serienfertigung

IoT Leiterplatte: Raum energiesparend genutzt

Für unseren Kunden haben wir eine neue Leiterplatte im Bereich IoT entwickelt. Bei dem Projekt haben wir LowEnergie, RFID und Bluetooth mit diverser IO-Beschaltung auf engstem Raum unter gebracht. Die Ganze Elektronik sitzt innerhalb der RFID Antenne. Trotzdem konnten wir sehr gute Leseabstände größer 50mm erreichen.

Das Gerät ist Batteriebetrieben. Deshalb stand ein niedriger Stromverbrauch im Vordergrund. Das Ergebnis lässt sich sehen und die ersten Systemtests sind positiv ausgefallen. EMV- und Umwelttests stehen jetzt noch aus.

IoT

Stechuhr für Warenwirtschaftssystem Xentral entwickelt

Es ist so weit: Unsere selbst entwickelte Stechuhr für das Warenwirtschaftssystem Xentral ist fertig entwickelt und steht in den Startlöchern.

Die Testphase ist überstanden und dem Verkaufsstart steht nichts mehr im Wege.

Xentral Stechuhr
Konstruktion

Download letzter Softwarestand: sys_2018-11-06_1210.qstechuhr.tar.xz

Die Anleitung zum einspielen eines Updates finden Sie hier: Bedienungsanleitung

Die komplette Bedienungsanleitung: Bedienungsanleitung

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