Geräteentwicklung:
Prozess und Kosten erklärt

Projektraum Reger ist seit über 15 Jahren Dienstleister in der Geräteentwicklung, von der Konzeptskizze bis zur serienreifen Hardware. Unsere Experten beraten Sie gerne zu Ihrer Idee.

Das Leistungsspektrum in der Geräteentwicklung umfasst die Elektronikentwicklung, Firmwareentwicklung, Energiemanagement, Cloud-Anbindung und Zertifizierungsbegleitung für CE und RED.

Die Geräteentwicklung durchläuft einen strukturierten Entwicklungsprozess mit fünf Phasen. Die typische Gesamtdauer zur Geräteentwicklung beläuft sich auf rund 7 bis 13 Monaten. Jedes Schaltungsdesign durchläuft eine Fertigbarkeitsanalyse, die Redesigns nach dem ersten Prototyp um durchschnittlich 70 % reduziert.

Die Projektkosten zur Geräteentwicklung liegen typischerweise zwischen 59.000 und 137.000 Euro für mittelkomplexe IoT-Geräte.

Mit 250+ abgeschlossenen Projekten in Industrie, Medizintechnik, dem Bauwesen, Militär und der Agrartechnik, übernimmt Projektraum Reger die Geräteentwicklung vollständig oder ergänzt interne Teams nach Bedarf.

Geräteentwicklung bei Projektraum Reger.

Was umfasst die Geräteentwicklung?

Die Geräteentwicklung umfasst die systematische Konzeption, Konstruktion und technische Realisierung funktionsfähiger Geräte und komplexer Baugruppen. Die moderne Geräteentwicklung beinhaltet die mechanische Konstruktion, Embedded-Software, Fertigungstechnik und Werkstoffkunde.

Der strukturierte Entwicklungsprozess der Geräteentwicklung durchläuft fünf Hauptphasen – von der Ideenfindung über Konzeptausarbeitung, Design, Prototyping und Validierung bis hin zur Serienproduktion – mit einer typischen Gesamtdauer von 7 bis 13 Monaten. Die Innovationszyklen unterscheiden sich je nach Technologiebereich deutlich: Mechanische Komponenten entwickeln sich im Rhythmus von 7–10 Jahren (F&E-Anteil ca. 10 %), Elektromechanik in 4–6 Jahren (30 %), während Software und Elektronik Innovationszyklen von unter einem bis drei Jahren aufweisen (60 %).

Moderne Geräteentwicklung erfordert die nahtlose Integration verschiedener Disziplinen und die Berücksichtigung vielfältiger Anforderungen, von Funktionalität, EMV-Konformität und Energieeffizienz bis hin zu Zertifizierung, Nachhaltigkeit und einer möglichst kurzen Time-to-Market. Die größten Herausforderungen bei der Geräteentwicklung liegen in der Digitalisierung, IoT-Integration, Miniaturisierung und der wachsenden regulatorischen Komplexität.

Die richtigen Entwicklungspartnerschaften mit spezialisierten Dienstleistern helfen uns, durch externe Expertise, parallele Entwicklungsverteilung und moderne Designansätze, die Entwicklungsdauer zu verkürzen und Projektrisiken zu minimieren.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Projektraum Reger GmbH bei der Geräteentwicklung, wie auch im speziellen der IoT-Geräteentwicklung.

  • Gerätedesign & Prototyping

    Das Gerätedesign definiert Form, Materialien und Benutzerschnittstelle des Produkts. Erste Funktionsmuster entstehen durch 3D-Druck oder CNC-Fertigung innerhalb von 2–4 Wochen und ermöglichen frühe Nutzertests.

  • Elektronikentwicklung & Platinen-Layout

    Die Elektronikentwicklung legt Schaltungsarchitektur, Bauteilauswahl und Leiterplattendesign fest. Mehrstufige Design-Reviews prüfen EMV-Verhalten, thermisches Management und Fertigbarkeit vor der ersten Platinenfertigung.

  • Kommunikation & Protokolle

    Schnittstellen wie UART, SPI, I²C, CAN oder Ethernet verbinden Sensoren, Aktoren und externe Systeme. Die Protokollauswahl richtet sich nach Datenraten, Latenzanforderungen und Systemarchitektur.

  • Cloud-Anbindung & Plattformintegration

    Geräte mit Datenübertragungsfunktion benötigen sichere Kommunikationswege zu Backend-Systemen. TLS-Verschlüsselung, Zertifikatsmanagement und API-Design schützen Datenintegrität und Nutzerzugang.

  • Energiemanagement

    Batteriebetriebene Geräte erfordern präzise Verbrauchsanalysen und Stromsparkonzepte. Sleep-Modi, effiziente Spannungswandlung und Lastprofiloptimierung verlängern Laufzeiten oft um den Faktor 3–10.

  • Sicherheit & Zertifizierung

    CE-Kennzeichnung oder branchenspezifische Normen wie IEC 62443 bestimmen den Marktzugang. Die Prüfplanung beginnt in der Konzeptphase, denn nachträgliche Änderungen kosten 40–60 % mehr.

Vorteile der Geräteentwicklung
mit Projektraum Reger

250+ realisierte Elektronikprojekte seit 2010 bilden die Grundlage für kalkulierbare Entwicklungsverläufe bei der Geräteenwicklung. Die folgenden acht Vorteile unterscheiden uns von internen Entwicklungsabteilungen und generalistischen Ingenieurbüros.

  • Frühzeitiger Fertigbarkeitsfokus

    Jedes Schaltungsdesign durchläuft eine Fertigbarkeitsanalyse durch Bestückungspartner. Das reduziert Redesigns nach dem ersten Prototyp um durchschnittlich 70 %.
  • Kürzere Time-to-Market

    Parallele Arbeitsstränge für Hardware, Firmware und Gehäuse verkürzen Entwicklungszyklen gegenüber sequenziellen Abläufen und ermögliche eine schnellere Time-to-Market.
  • Modulare Entwicklungsmodelle

    Einzelne Leistungsbausteine wie Schaltungsentwicklung, Firmware, Zertifizierungsbegleitung, sind separat buchbar. Interne Teams können Teilbereiche übernehmen, Projektraum Reger ergänzt nach Bedarf.
  • Nahtlose Projektübergabe

    Auf Wunsch erstellen wir eine vollständige Dokumentation, die Schaltpläne, Stücklisten, Gerber-Daten, Firmware-Quellcode und Testprotokolle umfasst. Ohne Vendor-Lock-in oder Wissensmonopol.
  • Direkte Entscheidungswege

    Entwicklungsleiter und Projektverantwortliche sprechen direkt mit Ihnen, ohne Zwischenebenen. Technische Fragen bei der Geräteentwicklung klären sich dadurch innerhalb von Stunden, nicht Wochen.
  • Offene Projektkommunikation

    Statusupdates, Entscheidungsgrundlagen und technische Hürden werden proaktiv kommuniziert. So haben Sie keine Überraschungen bei Meilensteinen oder müssen mit versteckten Verzögerungen kämpfen.
  • Flexible Skalierung bei Bedarf

    Temporäre Kapazitätsengpässe oder Spezialthemen wie EMV-Optimierung lassen sich projektweise hinzubuchen, ohne langfristige Vertragsbindungen.
  • Zertifizierungsbegleitung durch Praxiserfahrung

    CE- und RED-Zulassungen für über 80 Gerätetypen, mit einem bewährten Ablauf: erst Labormessung zur Fehlerlokalisation, dann gezielte Optimierung, ohne blinde Iterationen.

Erfahrene Geräteentwickler für Ihr neues Elektronikgerät

Mit 15+ Jahren Erfahrung in der Geräteentwicklung realisieren wir Geräte von der Konzeptskizze bis zur produktionsreifen Hardware. Unser Team integriert sich in bestehende Entwicklungsstrukturen oder übernimmt Projekte vollständig.

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Unsere Spezialisierung für den Erfolg Ihrer Geräteentwicklung

  • Jahrzehntelange Embedded- und IoT-Expertise
  • Energieeffizienz-Fokus
  • Agile Entwicklung
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit
  • Langfristige Wartung und Weiterentwicklung

Projektraum Reger als bewährten Partner zur Geräteentwicklung beauftragen

250 abgeschlossene Projekte haben uns gelehrt, dass gute Geräteentwicklung im Austausch entsteht. Wir hören zu, fragen nach und liefern Lösungen, die in der Praxis funktionieren.

Der Prozess der Geräteentwicklung

Die Geräteentwicklung ist ein strukturierter Ablauf aus typischerweise fünf klar definierten Phasen, die ein Produkt von der ersten Idee bis zur Marktreife führen.

Ideenfindung und Konzeptentwicklung

Dies erste Phase zur Ideenfindung und Konzeptentwicklung umfasst Marktanalysen, das Erstellen eines Konzepthefts und erste Funktionskonzepte. Anforderungen und potenzielle Risiken werden frühzeitig identifiziert.

Machbarkeitsprüfung & Proof of Concept

In Phase 2 erfolgt die Spezifikation der technischen Anforderungen, die Auswahl geeigneter Komponenten sowie erste Kostenschätzungen. Die Machbarkeitsprüfung validiert die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit.

Design- und Entwicklungsphase

Die konkrete Umsetzung beginnt im dritten Schritt, der Design- und Entwicklungsphase: Schaltungsentwicklung, PCB-Layout, Firmware-Programmierung und mechanische Konstruktion bilden den Schwerpunkt.

Prototyping und Validierung

In Phase 4 werden funktionsfähige Muster gefertigt und umfangreiche Tests wie EMV-Tests und Funktions- und Leistungsmessungen durchlaufen. Optimierungen werden auf Basis der Testergebnisse umgesetzt.

Serienproduktion und Markteinführung

Die Überführung in die Serienreife in Phase 5 umfasst Fertigungsvorbereitung, Werkzeugeinrichtung, Prozessvalidierung und CE-konforme Dokumentation. Es folgen Fehleranalysen, Updates, und langfristige Wartung.

Was kostet die Geräteentwicklung?

Die Kosten der Geräteentwicklung liegen in der Regel zwischen 59.00 € und 137.000 €. Die Kosten basieren auf der Erfassung einmaliger Entwicklungskosten (NRE), sowie laufender Produktionskosten. Die Kostenstruktur gliedert sich in sechs wesentliche Bereiche, wobei Personal- und Softwarekosten zusammen den größten Anteil bilden. Die Tabelle unterhalb zeigt eine beispielhafte Kostenstruktur bei der Geräteentwicklung.

Die Tabelle unterhalb zeigt eine beispielhafte Kostenstruktur bei der Geräteentwicklung.
Kostenart Kostenbereich Charakteristik
Personalkosten 25.000 – 45.000 € Ingenieure, Techniker, Projektmanager (40–50% der Gesamtkosten)
Softwareentwicklung 20.000 – 50.000 € Firmware, Treiber, Apps, Cloud-Integration (25–35% der Gesamtkosten)
Materialkosten 3.000 – 12.000 € Prototypen, Testmuster, Spezialkomponenten (5–15% der Gesamtkosten)
Prüf- und Zertifizierungskosten 6.000 – 12.000 € EMV-Tests, Sicherheitsprüfungen, Konformitätsbewertungen (8–12%)
Werkzeug- und Ausrüstungskosten 2.000 – 8.000 € Entwicklungsumgebungen, Messgeräte, spezialisierte Software (3–8%)
Externe Dienstleistungen 3.000 – 10.000 € Industriedesign, Spezialentwicklungen (5–10% der Gesamtkosten)
Gesamtkosten 59.000 – 137.000 € Für mittelkomplexe IoT-Geräte ohne Gehäuseentwicklung

Detaillierte Preiskalkulation einer Geräteentwicklung am Beispiel eines IoT-Sensors

Der Preis zur Entwicklung eines batteriebetriebenen IoT-Sensors mit 4-lagiger Platine und vorzertifiziertem Funkmodul setzt sich folgendermaßen zusammen.

Hardware-Entwicklung

  • Konzeptphase: 1.500 € für Anforderungsanalyse und Systemspezifikation
  • Schaltungsentwicklung: 3.500 € für Elektronikdesign und Bauteilauswahl
  • Platinen-Layout: 3.500 € für PCB-Design und Routing-Optimierung
  • Prototypenerstellung: 1.000 € für 3 Prototypen inklusive Einmalkosten
  • Hardware-Inbetriebnahme: 3.000 € für erste Tests und Kalibrierung
  • Serienreife-Optimierung: 2.000 € für Verbesserungen und Anpassungen
  • Serienmuster: 1.200 € für 10 Stück inklusive Einmalkosten

Software-Entwicklung

  • Grundfirmware: 5.000 € für Basis-Embedded Software
  • Treiberentwicklung: 3.000 € für Hardware-Abstraktionsschicht
  • IoT-Kommunikation / Cloud-Anbindung: 5.000 € für MQTT, CoAP oder Backend-Schnittstellen
  • Energiemanagement-Software: 3.000 € für Batterie-Optimierung
  • Over-the-Air Updates: 6.000 € für sichere Firmware-Updates
  • Sicherheitsimplementierung: 4.000 € für Verschlüsselung und Authentifizierung
  • Softwaretests: 4.000 € für Unit-Tests und Integrationstests

Prüfung und Zertifizierung

  • Software-Integration: 1.500 € für finale System-Integration
  • EMV-Prüfung: 6.000 € für Laborprüfung mit Ingenieursbetreuung
  • CE-Dokumentation: 3.000 € für Konformitätsbewertung und Zertifizierung
  • Temperaturprüfung: 1.500 € optional für erweiterte Spezifikationen

Gesamtinvestition für die komplette Geräteentwicklung: 57.700 €

Die „Rule of Ten“ besagt, dass Korrekturkosten in späteren Entwicklungsphasen exponentiell ansteigen. Fehler in der Konzeptphase kosten 100 €, in der Prototypenphase 1.000 € und nach der Serieneinführung 10.000 € – frühe Qualitätssicherung reduziert daher die Gesamtkosten erheblich.

Die Kostenkalkulation hängt von der Gerätekomplexität, den gewählten Technologien und den Zertifizierungsanforderungen ab. Batteriebetriebene Geräte erfordern spezielle Energiemanagement-Entwicklung, während Funkmodule zusätzliche EMV-Prüfungen nach sich ziehen können.

Fallstudie zur Geräteentwicklung

Die folgenden Fallstudie zur Geräteentwicklung für das Bauwesen gibt Einblick in unsere Arbeit als Entwicklungsdienstleister bei Projektraum Reger.

Geräteentwicklung für das Bauwesen (LoRa IoT-Sensor).

Geräteentwicklung für das Bauwesen (LoRa IoT-Sensor)

Ein Bautech-Kunde wollte den Zustand flüssigkeitsgeführter Druckleitungen während der Bauphase überwachen, um Probleme frühzeitig zu lokalisieren, bevor sie eskalieren.

Wir prüften zunächst die Machbarkeit, entwickelten anschließend Elektronik und Device-Software. Die engen Abmessungsvorgaben erforderten ein detailliertes Mechanikkonzept sowie eine genaue Batterielaufzeitberechnung. Ein Gehäusespezialist übernahm die Dichtigkeitsanforderungen unter Hochdruck; wir entwickelten parallel eine hochkomprimierte Leiterplatte. In der Firmware stand Energieeffizienz an erster Stelle – jedes µA zählte, Schlafmodi wurden konsequent ausgereizt.

Nach Abschluss der Inbetriebnahme baute der Kunde ein Testsystem zur Simulation von Realbedingungen auf. Das Gerät läuft heute erfolgreiin realen Bauobjekten.

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Erfolgreich realisierte Projekte in der Geräteentwicklung

Die Projektraum Reger GmbH ist Ihr Vertrauenspartner für die anspruchsvolle Geräteentwicklung. Mit über 250 erfolgreich realisierten Projekten verfügen wir über umfassende Erfahrung und Expertise in den Bereichen IoT, Bauwesen, Industrie, Medizintechnik, Militär sowie Agrartechnik (und weiteren Branchen).

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Projektraum Reger entwickelt elektronische Geräte vom Konzept bis zur Serienreife. 15+ Jahre Elektronikentwicklung schaffen die Erfahrungsbasis für realistische Aufwandsschätzungen und technisch belastbare Lösungen. Lassen Sie uns Ihr Vorhaben in einem unverbindlichen Erstgespräch besprechen. Im schlimmsten Fall stellen Sie sich im Anschluss bessere Fragen.

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Sebastian Reger, Geschäftsführer der Projektraum Reger GmbH.
Inhalt entwickelt und geprüft durch: Sebastian Reger
Staatlich geprüfter Techniker Elektrotechnik | Entwicklungsleitung | Geschäftsführer der Projektraum Reger GmbH (seit 2010)

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